Beispielhafte Vereinsarbeit

Freude herrschte beim FV Haltingen, der am Sonntag den neuen Kunstrasenplatz mit etwa 100 Gästen eröffnete. 2016 war der Antrag an die Stadt auf Erneuerung des Platzes eingereicht worden, zwei Jahre später wurde das Projekt dem Gemeinderat vorgestellt.

Weil am Rhein (sc). Nach vielen Diskussionen, sowie Besichtigungen von Plätzen in der Ortenau und dem Elsass, wurde die Frage, ob Winternaturrasen oder Kunstrasen genutzt werden soll, geklärt. Auslöser war seinerzeit das Sportkonzept. Im März 2019 wurde der Antrag an die Stadt „Der FV Haltingen baut und tritt als Bauherr auf“ gestellt. Nach Zustimmung des Gemeinderats und des Ortschaftsrats war der Weg für den Bau des Kunstrasenplatzes frei.

500.000 Euro kamen von der Stadt, 94.000 Euro vom Badischen Sportbund und gut 40.000 Euro wurden durch Eigenleistungen der Vereinsmitglieder erarbeitet. „Wir haben das Budget eingehalten und sind sogar im grünen Bereich“, freute sich der Kassierer Peter Paul.

Stolz auf die Mitglieder

Rolf-Dieter Jägle, Vorsitzender des FV Haltingen, begrüßte die zahlreichen Gäste, unter denen sich Oberbürgermeister Wolfgang Dietz und Bürgermeister Rudolf Koger befanden. „Wir sind stolz auf die Leistung unserer Mitglieder“, sagte Jägle. Das Ergebnis könne sich sehen lassen. Sein Dank galt der Firma Gotec für die gute Zusammenarbeit. 66 Mitglieder hätten in insgesamt 650 Stunden ehrenamtlichem Einsatz dazu beigetragen, dass der Platz gestaltet werden konnte. Franz Lister, der in ganz besonderer Weise zum Gelingen beigetragen hat, überreichte der Vorsitzende einen Geschenkkorb mit Gutschein. „Der Platz ist ökologisch absolut auf dem neuesten Stand“, sagte Daniel Goldschmidt von der Firma Gotec.

Lob gab es für die gute Zusammenarbeit mit dem FV Haltingen und für dessen „außerordentlichen Einsatz“. Es sei ein Minimum an Kunststoff verbaut worden. Das Projekt stehe gut da. Nach einem von Michael Sesiani hergestellten Film, in dem die einzelnen Bauabschnitte dokumentiert worden waren und für den es viel Applaus gab, kam es zur symbolischen Schlüsselübergabe zwischen Rolf-Dieter Jägle und OB Dietz. „Es ist das erste Mal, dass ein Verein so viel Arbeit in ein Projekt investiert hat“, sagte Dietz. Dies sei beispielgebend und verdiene Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit. Für den Steuerzahler stelle der beeindruckende Einsatz ein gutes Signal dar. Die Anlage könne sich sehen lassen, obwohl: Sie sei „fast zu gut für die Liga, in der der FV Haltingen spielt“. Die besten Wünschen für „einen guten Sportbetrieb“ begleiteten die Schlüsselübergabe. Das Verbandspiel der ersten Mannschaften zwischen dem FV Haltingen und dem SV Wollbach weihte den Kunstrasenplatz fußballerisch ein.

Quelle: www.verlagshaus-jaumann.de

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